Trotz einer knappen Niederlage gegen den Hamburger SV bleibt vor allem eines in Erinnerung: eine großartige Atmosphäre in der Uni-Sporthalle Münster. Vor 223 Zuschauern verwandelten die Fans die Halle in einen echten Hexenkessel und sorgten von der ersten Minute an für eine Stimmung, die eines Bundesliga-Spiels absolut würdig war.
Sportlich entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Beide Teams agierten konzentriert, standen defensiv sicher und ließen in der ersten Hälfte nur wenige klare Chancen zu – folgerichtig ging es torlos in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel deutlich an Fahrt auf. Simon Wagemann brachte die Preußen in der 30. Minute unter dem frenetischen Jubel der Fans in Führung. Als Maik Solisch nur drei Minuten später auf 2:0 erhöhte, schien die Halle endgültig zu explodieren. Die Unterstützung von den Rängen trug die Mannschaft spürbar und verlieh ihr zusätzlichen Schwung.
Doch der HSV bewies in der Schlussphase seine Klasse und drehte die Partie innerhalb weniger Minuten: Ulusoy (33.), Flores Neves (35.) und Mirzayi (37.) trafen für die Gäste. Trotz aller Bemühungen, angepeitscht von unermüdlich singenden Preußen-Fans, gelang der erneute Ausgleich nicht mehr.
Auch wenn am Ende keine Punkte blieben, zeigte dieser Abend eindrucksvoll, wie sehr der Futsal in Münster angekommen ist. Ein starkes Signal für die Zukunft und ein zusätzlicher Antrieb für die kommenden Aufgaben.