Titelverteidigung der Damen scheitert im Sechsmeterschießen

Es sollte das perfekte Wochenende für die Futsaler*innen des SCP werden. Am Freitag fuhren die Damen mit drei Autos nach Duisburg zur Sportschule Wedau, um die deutsche Meiterschaft zu verteidigen, während die Herren in Pfarrkrichen den diekten Abstieg verhindern wollten. Am Samstag sah noch alles gut aus. Die Herren retteten in letzter Sekunde vorerst den Klassenerhalt (https://scpreussen-futsal.de/buzzer-beater-verhindert-abstieg/) und die Damen wurden gegen den 1. FC Union Berlin und den 1. FC Riegelsberg Gruppenerster.

Am Sonntag gewannen die Adlerträgerinnen das Halbfinale souverän mit 3:1 gegen den Walddörfer SV und parallel setzten sich die Damen der Futsal Panthers Köln im Sechsmeterschießen gegen Berlin durch, sodass es zu einem nordrhein-westfälischen Finale kommen sollte. Die beiden Mannschaften kennen sich bereits bestens aus der Liga und diversen Turnieren, in denen die SCP-Damen diese Saison bisher immer die Oberhand hatten. Mittlerweile war auch die Herrenmannschaft in Duisburg angekommen, um die Damen in der Halle zu unterstützen.

Auch in diesem Spiel waren die Münsteranerinnen im Spiel überlegen, das Spielformat von nur 20 Netto-Minuten anstelle eines ganzen Spiels kam dem Team aber nicht entgegen. Trotz vieler Chancen, aber auch einiger Paraden von der späteren Torhüterin des Turniers Kathrin Klimas, ging es mit 0:0 in eine fünfminütige Verlängerung. Auch hier schafften die Preußen-Damen es nicht, die spielerischen Vorteile in Tore umzumünzen, sodass es zum Sechsmeterschießen kam.
Direkt den ersten Sechsmeter konnte Klimas sehenswert per Spagat halten, doch zwei Fehlschüsse auf Münsteraner-Seite und gut getretene Sechsmeter der Kölnerinnen sollten den Titel für die Panthers bedeuten. An dieser Stelle senden wir Glückwünsche nach Köln, ab jetzt heißt es nach vorne gucken und dafür sorgen, dass der Titel nächstes Jahr wieder nach Münster kommt!

Fotos: DFB / dpa Picture Alliance